Gesundheitswissenschaften studieren: Der Studiengang mit Zukunft

Neben den traditionellen Studiengängen im Gesundheitswesen wie Medizin, Pharmazie und Zahnmedizin hat sich mittlerweile die Gesundheitswissenschaft etabliert.

Studieninhalte

Gegenstand der Gesundheitswissenschaft ist die Auswirkung verschiedener Faktoren, wie Psyche, Körper, Geist oder soziales Umfeld auf den Gesundheitszustand sowie den Einfluss auf Krankheiten. Sie ermittelt die Ursachen von Krankheiten sowie den Gesundheitszustand verschiedener Bevölkerungsgruppen, und zieht daraus Schlüsse für das Gesundheitswesen und die Gesundheitspolitik. Es steht nicht die einzelne Person im Mittelpunkt der Forschung, sondern die Bevölkerung. Der Studiengang Gesundheitswissenschaft, auch Public Health, wird von verschiedenen Universitäten angeboten, und ist an den Universitäten ein eigener Fachbereich.

Studienvoraussetzung

Voraussetzung zum Studium der Gesundheitswissenschaften an einer Universität ist daher das Abitur, bei einem Studium an einer Fachhochschule das Fachabitur.

Mögliche Studienorte:

  • Hannover
  • Berlin
  • Bielefeld
  • Dresden
  • Hamburg
  • München

und einige weitere.

Die Universität Bielefeld gründete 1994 den ersten Fachbereich für Gesundheitswissenschaften und ist daher führend in dieser Disziplin. Auch private Hochschulen bieten den Studiengang z.B. als duales Studium an. Inhalte des Studiums sind unter anderem Gesundheitsökonomie, Gesundheitsmanagement, Bevölkerungsmedizin, Demografie und Gesundheit. Es können verschiedene Abschlüsse erworben werden, wie den Bachelor of Health, oder das Diplom zum Diplom-Gesundheitswissenschaftler sowie den Master of Public Health. Nach dem erfolgreichen Abschluss besteht noch die Möglichkeit einer Promotion zum Dr.sc.hum. Wer sich verstärkt für die Forschung interessiert kann nach einer ausgezeichneten Promotion habilitieren.

Sehr gute Berufsaussichten

Auf Grund der rasanten Entwicklungen im Gesundheitswesen und des daraus entstehenden Kostendrucks, sind die Berufsaussichten nach abgeschlossenem Studium hervorragend.
Sowohl in öffentlichen und privaten Institutionen als auch bei den Krankenkassen werden verstärkt Gesundheitsmanager benötigt, um die bestehenden und zukünftigen Probleme des Gesundheitswesens zu bewältigen.

Dabei sind nicht nur ökonomische Gesichtspunkte wichtig, sondern auch die Entwicklung von Plänen zur Vorbeugung von Krankheiten und der Gesundheitsförderung.

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